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Dialogverfahren - Repowering von Windenergieanlagen


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Die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) startete am 5. Februar 2009 mit einem Auftaktworkshop das Projekt „Dialogverfahren - Repowering von Windparks in der Metropolregion Bremen-Oldenburg",  um die Akzeptanz für das Repowering zu verbessern. In der Praxis werden bisher nur sehr wenige Repowering-Projekte umgesetzt. Gründe dafür sind zum Beispiel Informationsdefizite über moderne Anlagentechnologien, rechtliche Planungsunsicherheit und Baubeschränkungen sowie das Konfliktpotenzial an den möglichen Standorten.

Im Rahmen des Projektes wurden eine Veranstaltungsreihe mit fünf Workshops und eine Exkursion angeboten, in denen sich Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung sowie gesellschaftliche Gruppen über das Thema austauschten. Dabei ging es sowohl um Information als auch um einen offenen Dialog über die unterschiedlichen Argumente und eine gemeinsame Lösungssuche. Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen für ein erfolgreiches Repowering in der Region in einem Leitfaden festgehalten, der die Übertragbarkeit auf andere Regionen ermöglicht.

Mit der Gestaltung und Moderation des Verfahrens wurden zwei externe Mediatoren beauftragt (Dipl.-Ing. Inga Lutosch, Hannover und Dr. Markus Troja, Troja & Schwartz, Oldenburg), die umfassende Erfahrungen mit Mediation (Konfliktvermittlung) in Umweltkonflikten haben. Damit sollte die Neutralität des Verfahrens gesichert werden. Die fachliche Begleitung des Projektes übernahm die Deutsche WindGuard GmbH aus Varel, die vielseitige Erfahrungen aus der Planung und Betreuung von Windparks vorweisen kann.

Zielgruppen für die Teilnahme an der Workshopreihe waren insbesondere Vertreter aus Politik und Verwaltung (kommunale und Kreisebene) sowie gesellschaftliche Gruppen und Organisationen, die sich in der Nordwest-Region mit der regionalen Entwicklung auseinander setzen (z.B. Landvolk, Naturschutz, Kirchen etc.). Um einen kontinuierlichen Dialogprozess zu ermöglichen und die Konsistenz der Workshopergebnisse zu gewährleisten, war eine Teilnahme an allen Workshops erforderlich. Für die gesamte Veranstaltungsreihe wurde ein geschlossener Teilnehmerkreis gebildet, der auf 100 Personen begrenzt war.


Projektkoordination:        Mediation:                               Fachliche Begleitung:    
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Das Projekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung folgender Unternehmen und Institutionen:

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